2005-05-15

Rob Bell: Im Staub des Rabbi laufen

Eben lass ich den Artikel Im Staub des Rabbi laufen von Rob Bell aus der aktuellen Aufatmen. Rob Bell ist Pastor der Mars Hill Bible Church in Grandville, Michigan (nicht die Mars Hill Church mit dem Podcast, aber MP3-Predigten gibt es auch).
Er schreibt über die Bedeutung der Heiligen Schrift für die Juden zur Zeit Jesu, erklärt was "den Saum seines Gewandes" berühren bedeutet (das habe ich schoneinmal von einem messanischen Juden in Taipei gehört - endlich hab ich's schriftlich!) und zeigt, was es bedeutet dem Rabbi Jesus zu folgen. Beim Lesen bekommt man auf vieles aus dem Neuen Testament eine neue, andere, oft faszinierende Sichtweise. Ich kann es gar nicht so genau ausdrücken, lest einfach den Artikel, es lohnt!

Hier ein Zitat über die Bedeutung des Wortes Gottes:
Mit sechs Jahren kamen die Kinder in die Schule. An ihrem ersten Schultag nahm der Rabbi Honig und beschmierte die Tafel, auf die sie schreiben sollten, mit Honig. Sie hatten den Honig überall an den Fingern. Honig war in der jüdischen Welt ein Symbol für Gottes Gnade, für Gottes Großzügigkeit. Honig war das Angenehmste, Köstlichste, was man sich vorstellen konnte. Eine unglaubliche Delikatesse. Der Rabbi beschmierte die Tafel der Sechsjährigen mit Honig. Dann sagte er: „Mein Kind, mein Schüler, lecke den Honig auf. Die Kinder leckten den Honig. Und der Rabbi sagte: „Mögest du nie vergessen, dass Gottes Worte wie Honig sind. Die Worte Gottes sind das Angenehmste, Köstlichste, was es gibt. Etwas, von dem du immer mehr haben willst. Mögest du nie vergessen, dass die Worte Gottes das Angenehmste und Köstlichste sind, was du je bekommen kannst. Schmecke und sieh, dass Gott gut ist. Mögest du wie Hesekiel sein, der die Schriftrolle aß und sagte, dass sie süß wie Honig schmeckt.“

Ich werde jetzt erstmal Bibel lesen und mit meinem Rabbi reden.
Was ich lese und wofür ich bete, steht hier beim 1. Tag.

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5 Kommentare:

Am 5/15/2005 07:47:00 nachm. schrieb Anonymous Danny

Hey, mir gefällt Rob Bell ganz gut. Aber Mark Driscoll von Mars Hill in Seattle (Bell ist in Grand Rapids) gefällt mir besser ;-)

Hab zufällig dein Blog entdeckt, werde dich verlinken...

Gruß
Danny

 
Am 8/28/2006 07:56:00 nachm. schrieb Blogger pietro flucco

Von Rob Bell gibt es inzwischen ein Buch auf deutsch:
Jesus unplogged.
Brunnen Giessen 2006.
Dieser Mann ist echt Klasse: tiefgläubig und blitzgescheit und bringt viele Beispiele aus der Bibel und überträgt sie auf das Leben heute.
Ein absolutes Muss!

Gruss
Pietro Flucco, CH-Ascona

 
Am 7/09/2007 11:35:00 vorm. schrieb Anonymous Anonym

Hey,

auf der Suche danach, was das Netz so über Rob Bell hergibt, bin ich auf deinen Blog gestoßen. Wollt nur sagen, Rob Bell gibt es auch als Podcast. Ist die Gemeinde, mit dem grünen Logo.

Wahrscheinlich hast du das aber schon selber rausgefunden.

Alex

 
Am 7/10/2007 10:45:00 vorm. schrieb Anonymous Hufi

@Alex:
Vielen Dank. Aber wie du schon vermutet hast, kenne ich den Podcast schon. Damals als ich diesen Eintrag geschrieben habe, waren Podcasts noch etwas besonderes…

 
Am 3/26/2008 10:39:00 vorm. schrieb Anonymous Anonym

Hi, fand den Artikel von Rob Bell auch sehr interessant. Allerdings hat mich ein Beitrag im Netz auch nachdenklich gemacht: http://www.wer-weiss-was.de/theme74/article3698698.html
was "Elimelech" dort kommentiert ist sicher bedenkenswert

Gruß gorch

 

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