2007-02-20

Fasten 2007

Morgen beginnt sie mal wieder. Die Fastenzeit.
Und wie jedes Jahr schreibe ich etwas darüber. Diesmal sogar etwas neues. Bei ecclesiola ("unterwegs mit der kirche in zelten, ressourcen für liturgie und spiritualität in einer postkonfessionellen kultur" - prinzipiell lesenswert!) haben ich einen neuen Gedanken entdeckt: fasten, worauf man sowieso schon verzichtet:
gibt es nicht schon dinge, auf die man sowieso schon verzichten „muss“? vielleicht ist diese vorbereitungszeit eine einladung dazu, diese dinge wahrzunehmen und einmal nicht grimmig und verbittert zu werden, sondern aktiv ja dazu zu sagen. […]
so kann vielleicht aus einem „geht ja nicht anders“, aus einem äusseren zwang, ein bewusstes „mit dieser lücke, mit diesem verzicht will ich leben“ werden. man kann vielleicht lernen, dass man nicht etwas bestimmtes brauchen „muss“. was für eine freiheit kann so gewonnen werden!

Ja, dann werde ich wohl bis morgen mal überlegen, auf was ich dieses Jahr verzichten und über welches Thema ich eine NT-Theologie Arbeit schreiben will. Hat jemand Vorschläge?

Labels: ,

2006-03-01

Fasten

Vor ein paar Tagen las ich zufällig Jesaja 58, da dachte ich schon, das muss ich zu Beginn der Fastenzeit mal posten. Danny hat mir netterweise die Arbeit abgenommen und Jesaja 58 zitiert und kommentiert. Auch ansonsten enthält der Post gute Gedanken und Links(!) zum Thema. Danke!

Ansonsten habe ich noch folgendes Anselm Grün Zitat aus seinem Buch Fasten auf meinem Blog gefunden, das ich letztes Jahr um diese Zeit gepostet hatte:
Fasten ist nicht Selbstzweck. Bei der Wiederentdeckung dieser lange verschütteten Praxis hat man es manchmal zu absolut gesetzt.
Fasten ist ein bewährtes Mittel geistlicher Askese, das uns zusammen mit Gebet und Almosen in die richtige Haltung Gott und den Menschen gegenüber bringen kann. Entscheidend für das richtige Verständnis des Fastens ist es, dass es nicht isoliert gesehen wird, sondern in Verbindung vor allem mit dem Gebet.
Fasten ist Beten mit Leib und Seele. Fasten zeigt, dass unsere Frömmigkeit leibhaft werden, dass sie Fleisch annehmen muss, so wie das Wort Gottes in Jesus Christus Fleisch an genommen hat.

Technorati Tags:

Labels: ,

Aschermittwoch

Aschermittwoch ist heute. Aschermittwoch ist der Beginn der Fastenzeit: 7 Wochen, 40 Tage. Die Aktionen 7 Wochen ohne und 40 Tage beten und fasten für unser Land starten. Auch ich starte: weniger Zeit mit Essen, mehr Zeit mit Gott. Letztes Jahr las ich Anselm Grün - Fasten. Grün beschreibt Fasten als "Beten mit Leib und Seele". Das ist es. Fasten kann viele gute Nebeneffekte haben: Selbstdisziplin, Bewußtmachung, Wertschätzung, Gesundheit, Körperwahrnehmung, Zeit. Das eigentliche ist aber das Gebet, das betende Fasten, das Fasten als Gebet. Es geht um weniger ich, mehr Gott. Johannes 3,30 fasst das gut zusammen: "Er muss wachsen, ich aber abnehmen." Und das nicht (nur) körperlich.

Technorati Tags:

Labels: ,

2005-03-14

Anselm Grün - Fasten

"Fasten ist nicht Selbstzweck. Bei der Wiederentdeckung dieser lange verschütteten Praxis hat man es manchmal zu absolut gesetzt.

Fasten ist ein bewährtes Mittel geistlicher Askese, das uns zusammen mit Gebet und Almosen in die richtige Haltung Gott und den Menschen gegenüber bringen kann. Entscheidend für das richtige Verständnis des Fastens ist es, dass es nicht isoliert gesehen wird, sondern in Verbindung vor allem mit dem Gebet.

Fasten ist Beten mit Leib und Seele. Fasten zeigt, dass unsere Frömmigkeit leibhaft werden, dass sie Fleisch annehmen muss, so wie das Wort Gottes in Jesus Christus Fleisch an genommen hat."

Anselm Grün in Fasten

Labels:

2005-02-12

Fasten und Beten


Fasten und Beten?
Das ist doch was für Mönche, für Katholiken, die hintern Mond leben, für irgendwelche Oberfromme....

Letzten Mittwoch (Aschermittwoch nach der Fastnacht) began die sogenannte Passionzeit, die Zeit in der sich tradionell Christen an den Weg Jesu zum Tod am Kreuz erinnern. Diese Zeit gilt traditionell auch als Fastenzeit, die aber die meisten evangelischen Christen nicht allzusehr interessierte...
In den letzten Jahren gab es aber immer mehr Menschen, die in dieser Zeit bewußt auf etwas verzichten. Nicht mehr nur Sieben Wochen ohne Essen, sondern auch Sieben Wochen ohne Fernsehen, Internet, Alkohol, Auto, Handy...

Auch ich verzichtete schon auf Alkohol, Fleisch und ähnliches.
Auch dieses Jahr habe ich wieder beschlossen zu fasten. Diesmal aber angeregt durch die Aktion "40 Tage Fasten und Beten" auf Abendessen und auf Süßigkeiten, die Zeit die ich dadurch spare, nutze ich um mit Gott zu kommunizieren, zu beten. Nicht weil mir ansonsten langweilig wäre, sondern weil ich weiß, dass vom Beten und auch vom Fasten, sehr viel Kraft ausgeht. Ich habe die Möglichkeit dem, der alles, was es gibt, erfunden und gemacht hat, um etwas zu bitten. Und er hört...

Labels: