I Promise Africa
Ohne weitere Worte:
ein AugenblickHufi über Gott und seine Welt. |
| ACHTUNG! ein Augenblick ist umgezogen: einAugenblick.de! |
Hör auf Gott um Segen für das zu bitten, was du tust. Engagier dich für das, was Gott tut – denn das ist schon gesegnet... Gott ist immer mit den Armen. Das ist das, was Gott tut. Das ist das, wozu er uns ruft.Es geht nicht darum, das ich den Menschen von Gott erzähle. Es geht darum, dass Gott etwas tut (siehe Missio Dei). Und das Entscheidende, was Gott tut, ist lieben. Gott liebt die Menschen, er ist bei ihnen und er möchte ihnen helfen. Und da können und sollen wir mitmachen. Gottes Liebe weitergeben. Die Menschen lieben und ihnen helfen. Mit Worten und Taten. Und das besonders für die Armen. Das ist unsere Mission. Das ist Gottes Mission.
Bin jetzt schon wieder ein paar Tage in Deutschland.
Praise the Lord.
Bin in Nairobi.
Hier nach mal wieder eine meiner Rundmails:
Am Samstag gab es eine Party auf dem Filadelfia Compound. Alle boys, alle girls und einige weitere Gaeste. Besonderer Anlass war die Hochzeit der Tochter der daenischen Missionare. Sie hat vor 2 Wochen in Mombassa am Strand geheiratet. Es war ein toller Abend mit leckerem Essen, vielen Liedern, ein Theater-Stueck, dem Hochzeitsvideo (wirklich traumhaft). Und ich durfte auch 10 Minuten etwas sagen. Ich habe ueber Freundschaft (Sprueche 18,24) gesprochen, was ja auch zu einer Ehe gehoert. Ich habe auch von meinen guten Freunden in Deutschland erzaehlt (danke an euch fuer die Freundschaft) und von meinem besten Freund Jesus (danke!). Und auch von meinem Eltern, die an Samstag 28. Hochzeitstag hatten. Als ich das erzahelte, applaudierten die 100 Leute im Raum. Also Glueckwuensche und Dank an meine Eltern!
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Gestern ging ich einfach so mit einigen Schuelern von der Schule nach Hause. Am Anfang folgten mir sehr viele Kinder, nach 400m kamen noch Schueler einer anderen Schule dazu. Dann fingen einige an, mir zu sagen, dass ich zurueck gehen soll, weil ich ansonsten verloren gehe. Aber ich meinte, dass ich den Weg kenne. So gingen wir weiter. Fuer die vielen Leute am Strassenrand, war das eine noch groessere Attraktion, als wenn nur Sammy und ich durch die Strassen gehen. Kleine Kinder schreien hier immmer, wenn sie einen (Weissen) sehen: "Muzungu!"; "How are you?"...
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Gestern Morgen und Nachmittag war ich bei der Sunday School fuer die Klasse 4 und 5. Jeden Morgen und Freitags nachmittags ist das Pflicht fuer alle Schueler. Dort wird gesungen, gebetet und einer haelt eine kurze Predigt.
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Am Sonntag sind Sammy und ich mit einem Matatu nach Kisumu gefahren. 3 Stunden extrem wacklige, laute Fahrt mit wenig Beinfreiheit, dafuer aber fuer 3 Euro.
In Kisumu, was am riesigen Victoria Lake liegt. Wir haben zwei Naechte bei einer deutsch-kenianischen Familie recht abgelegen in den Bergen gewohnt. Von dort hatte man eine wunderbare Aussicht (leider nicht auf den Viktoriasee). Vom See konnte man auch in Kisumu selbst nur ein kleines Eckchen sehen, die gigantische Flaeche (68.870 km²) konnte man nur schwierig erahnen.
Heute bei der Rueckfahrt haben wir 50 Cent mehr bezahlt und sassen dann ploetzlich in einem sehr viel komfortableren Matatu (mit nur 10 statt 15 Sitze). Sehr angenehm.
Und jetzt freue ich mich gleich wieder bei meinen neuen Freunden hier in Nakuru zu sein...
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Ein Auszug aus der Rundmail vom Samstag:
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Am Samstag hatte ich Geburtstag. Und mir wurde auch auf kenianisch gratuliert (neben einigen E-Mails und Anrufen - danke!). Auf kenianisch gratuliert man, indem man "Happy Birthday" singt und dann das Geburtstagskind waescht, dass heisst sehr viel Wasser ueber es schuettet. Das wurde auch bei mir gemacht. Morgens von den Jungs, die dort in dem Heim leben und abends von den Maedels. Das war recht lustig und ich werde es sicherlich nicht vergessen. Leider hatte ich abends Handy und Kamera in den Hosentaschen, die ich nicht mehr rechtzeitig retten konnte (anrufen kann man mich aber noch, dass ist aber so ziemlich die einzige Funktion, die ich noch nutzen kann. Fotos kann ich jetzt erstmal keine mehr machen).
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Mal wieder Auszuege aus meiner Rundmail (wer sie direkt bekommen will, kann sich einfach melden: ein.augenblick (aet) web.de):
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Ich bin inzwischen in Nakuru angekommen und habe sogar ein Internet-Cafe gefunden, bei dem die Geschwindigkeit in Ordnung ist. (Nachdem es am Freitag woanders extrem langsam war, ich konnte noch nicht einmal Mails checken).
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Jambo!
Ich bin angekommen. Gut angekommen. In Kenia. In Nairobi.
Das war auch schon die wichtige Info, die ich euch mitteilen wollte.
Jetzt kommen die nicht ganz so wichtigen Infos:
- Der Flug war echt gut, Qatar Airways kann man empfehlen. Bis Katar hatte sogar jeder einen eigenen Monitor mit einer riesigen Auswahl an Filmen und viel guter Musik.
- In Katar waren wir um 5:30 Uhr, da war es schon extrem heiß, beim Abflug um 8 Uhr noch extremer. Ansonsten ist der Transit-Bereich des Flughafens nicht so spektakulär. Wobei der Flughafen erst seit 2005 gebaut wird, der wird bald riesig sein.
- In Nairobi mussten wir zuerst ein Visum beantragen, was absolut problemlos ging. Dann wurden wir direkt abgeholt. Wir fuhren mit dem Land-Rover 40 Minuten am Rand von Nairobi bis zum Gelände der SIM. Die Fahrt war super spannend, da wir so vieles sehen konnten: Die nicht so sauberen Straßen, die sehr unterschiedlichen Autos (die alle links fahren), die vielen vielen Menschen, die neben der Straße gehen oder stehen, die Bäume, die riesigen Vögel in manchen Bäumen, die einfachen, heruntergekommenen Hütten, die großen Häuser, die Leute, die irgendwas verkaufen, die kleinen Märkte, die kaputten LKWs, die mitten auf der Straße stehen bleiben... Afrika eben.
Jetzt sind wir auf dem SIM-Gelände angekommen. Ab morgen bekommen wir hier eine "Kenia-Einführung" und am Donnerstag geht es dann los nach Nakuru.
Danke für alle Gebete und Gedanken und Worte!
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Hier ein Absatz aus der Rundmail, die ich bald verschicken werde:
Afrika. Ein Kontinent, den ich noch nicht kenne. Ein Kontinent voller Probleme und voller Hoffnung. Unser Präsident Horst Köhler sagte in seiner Antrittsrede: „Für mich entscheidet sich die Menschlichkeit unserer Welt am Schicksal Afrikas.“ Ja, Menschlichkeit, aber auch Gottes Auftrag. Bono, der Sänger von U2, sagte beim National Prayer Breakfast in Washington: „Hör auf Gott um Segen für das zu bitten, was du tust. Engagier dich für das, was Gott tut – denn das ist schon gesegnet... Gott ist immer mit den Armen. Das ist das, was Gott tut. Das ist das, wozu er uns ruft.“
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