2007-02-26

Zitat für den Augenblick - 018

Das Zitat für den Augenblick ist eine schöne "Weisheit aus China", gefunden bei Simon:
Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.

Labels: , , , , ,

2007-02-09

World Press Photo

Es wurde mal mal wieder der Preis für die besten Pressefotos des letzten Jahres, der World Press Photo Award, verliehen.
In der Winners gallery 2007 findet man viele faszinierende Fotos, die eine große Bandbreite des Lebens auf unserer Welt darstellen. Es lohnt die Bilder anzuschauen und ein paar Sekunden Zeit zu nehmen, um sich bewusst zu machen, was man da gerade sieht.

Labels: , ,

2007-01-21

Kirchengeschichte lernen

Die letzten Tage habe ich viel zusammen mit Michael Kirchengeschichte gelernt. Morgen schreiben wir eine Prüfung über die Zeit von 1650 bis heute.
Ein Ergebnis des Lernens seht ihr auf dem Foto.
Ein anderes Ergebnis ist, dass ich mal wieder erkannt habe, wie sehr vieles was für uns heute "normal" "christlich" ist, in dieser Zeit entstanden ist. Darüber habe ich vor ein paar Wochen schon einmal geschrieben, siehe: Gemeinde und Glaube - Kultur und Welt.

Eine andere Beobachtung ist, dass die "erfolgreichen" Bewegungen jeweils auf die gerade aktuellen Sehnsüchte/Gedanken der Menschen (bewusst oder unbewusst) eingingen. Und dass das Nichtbeachten der gerade aktuellen Kultur eine Abwärtsbewegung bedeutete.
Oft wurde revolutionär Neues geschaffen, was den neuen Bedürfnissen, der aktuellen Zeit entsprach.

Noch ein Gedanke: Hat unsere Zeit nicht Ähnlichkeiten mit der Zeit der Romantik? Nach der die Erweckungsbewegung und auch Schleiermacher groß wurde?
(Karl hat sich dazu schon vor längerer Zeit Gedanken gemacht)

Die Frage ist: Was lernen wir aus der vergangenen Kirchengeschichte für die zukünftige Kirchengeschichte?

Labels: , , , , ,

2007-01-13

Dem unbekannten Gott

Zwei Drittel der Deutschen glauben an Gott. Die meisten davon können aber nicht genau sagen, wer oder was dieser Gott denn (für sie) ist. Mit dem, was sie vom christlichen/kirchlichen Gott wissen, können sie wenig anfangen…

In der Losung von heute sagt Paulus:
Ich bin umhergegangen und habe eure Heiligtümer angesehen und fand einen Altar, auf dem stand geschrieben:
Dem unbekannten Gott.
Nun verkündige ich euch, was ihr unwissend verehrt.
(Apostelgeschichte 17,23)
Der Gott, an den heute viele glauben, ist ihnen auch ein unbekannter Gott.
Unsere Aufgabe ist es nun, ihnen und uns selbst (ist Gott nicht mir auch immer wieder unbekannt?) neu zu verkündigen, an wen sie unwissend glauben.

Labels: , ,

2006-12-18

Überwachung

Spreeblick schreibt "Über-Überwachung". Dort verlinken sie eine wirklich sehr geniale Flash-Animation namens panopti.com. Diese sollte wirklich jeder mal anschauen. Einfach um informiert darüber zu sein, wie wir schon heute überwacht werden (können).

Hier der Begrüßungstext:
Hallo wir befinden uns hier bei Paul im Schlafzimmer. Er muss gleich aufstehen und zur Arbeit gehen. Wir werden ihn einen Tag lang begleiten, was uns nicht schwer fallen wird, denn Paul ist leicht zu verfolgen. Wieso? Das ist ganz einfach. Paul besitzt ein Handy, einen Computer und noch andere Errungenschaften der modernen Welt von heute. Dadurch überlässt er überall Spuren, die einiges über ihn aussagen. Sie werden es gleich selbst sehen!

Labels: ,

2006-12-10

Tempo

TEMPO. Ein Magazin dass wohl 10 Jahre lang Deutschlands Kulturlandschaft sehr geprägt hat. Und dessen Auswirkungen wir heute alle erleben bzw. lesen können (in den Feuilletons der großen Zeitungen und genauso in Magazinen wie Neon und vielen deutschen Romanen der letzen 10 Jahre).
Ich habe nur ein Problem mit Tempo. Sie haben aufgehört, als ich angefangen habe mich für (Pop-)Kultur, Medien und Magazine zu interessieren - genau vor 10 Jahren.
Trotzdem habe ich mir heute die 20 Jahre Tempo Jubiläumsausgabe gekauft. Nach 10 Jahren gibt es nochmal eine(!) Ausgabe. 380 Seiten. 3 Teile: Rückblick auf die letzten 10 Jahre (also genau die Jahre, die ich bewusst miterlebt habe) - 33 Wahrheiten über das heute - Ausblick auf die nächsten 10 Jahre.
Ich habe mir heute Mittag mal Zeit genommen, alle 380 Seiten anzuschauen. Einiges Gutes, viel Spannendes und sehr viel Interessantes. Einiges muss ich auf jeden Fall nochmal genau lesen...

Mehr Infos über Geschichte und Bedeutung von Tempo findet ihr bei retromedia.

Labels: , ,

2006-12-07

Gemeinde und Glaube - Kultur und Welt

Gemeinde und ihre Formen sind durch Kultur geprägt.
Es gibt keine Gemeinde, die nicht von der Kultur bzw. Gesellschaft bzw. "Welt" geprägt ist. Es gibt auch kein Glaube, der dies nicht ist. Die Frage ist nur, von welcher Kultur. Der (bzw. einer) heutigen oder einer vergangenen?

Wir denken oft, dass die gewohnten Gemeinde-, Denk- und Glaubensformen die einzig richtigen und auch die biblischen sind.
Warum eigentlich? Ein Großteil, der Dinge, die wir in Gemeinden tun (und auch denken) sind in den letzten 5 Jahrhunderten nach und nach entstanden bzw. entwickelt worden, manches sogar erst vor recht kurzer Zeit.
Ein schönes Beispiel ist die Kleidung von Diakonissen. Jeder kennt sie, schwarz/dunkelblau/grau und auf jeden Fall mit "Haube". Daran können wir klar erkennen, das sie irgendwie "nicht von dieser Welt" sind, etwas Besonderes. Aber warum tragen sie überhaupt diese Kleidung? Ganz klar - um auszusehen wie eine verheiratete Frau! Ja, wirklich. Im 19. Jahrhundert, als Diakonissen "erfunden" wurden, bekamen sie die Tracht von verheirateten Frauen, damit sie als gleichwertig angesehen wurden (eine geniale Idee war das). Man hat sich also bewusst der Welt "angepasst" und das auch eine Zeit lang durchgehalten, bis man irgendwann nicht mehr mit der Mode ging.
Genauso ist das mit vielen Dingen in unseren Gemeinden. Sie sind in einer bestimmten Kultur, einem bestimmten Kontext entstanden, die Kultur hat sich geändert. Und die Gemeinden?

Ist das denn schlimm, dass vieles, was wir tun und denken, gar nicht so "biblisch" ist?
Nein, gar nicht. Die Bibel ist (im Gegensatz zum Koran) in einem sehr langen Zeitraum entstanden und schon innerhalb der Bibel entdecken wir viele verschiedene Kulturen und auch sehr unterschiedliche Weisen, wie man Glauben gelebt und gedacht hat. "Biblisch" ist es also eigentlich gerade, wenn man Dinge immer wieder verändert und nicht bei einer Form stehen bleibt.

PS: Ich möchte mit diesem Post nichts gegen irgendwelche Formen sagen (und auf keinen Fall irgendwas gegen Diakonissen). Vieles ist gut und ist auch für viele Menschen das Richtige. Ich finde es nur sehr schwierig, bestimmte Formen oder Denkweisen als "heilig" darzustellen und bei anderen die Anpassung an die Welt, die "Verweltlichung" zu kritisieren.

Labels: ,

2006-11-29

Intro erklärt die Postmoderne

Intro, das gute kostenlose Magazin für "Musik und so", erklärt uns neben dem Artikel zur tollen Band Bloc Party endlich mal in drei Sätzen was Postmoderne ist:
Postmoderne
Definiert sich durch die Unmöglichkeit, sie in einem kleinen Kasten zu erklären. Stichworte: Pluralismus, Dekonstruktion, Chaos, Welt als Zeichen, Identität gibt es nicht, Vernunft zählt nicht. Kulturtechnik Nummer eins, v.a. auch in der Musik: Zusammenstricken von brüchigen, zitathaften Verweisen auf Vergangenes. Wird als Begriff auch gerne bemüht, wenn man einfach nicht so genau weiß, worum es eigentlich geht.

Technorati Tags:

Labels:

2006-11-13

Schönheit wird gemacht

Schönheit.
Ein Produkt wie jedes andere?



Wenn man sich dieses Video ansieht, sieht man wie heutzutage Schönheit wirklich produziert und verkauft wird - also ein Produkt ist. Ich weiß, dass Video ist eine Werbeclip mit dem im Endeffekt auch etwas verkauft werden soll. Trotzdem finde ich die Botschaft und auch die ganze "Initiative für wahre Schönheit" irgendwie gut.

Ein weiteres geniales (schon vor Monaten von einigen verlinktes) Beispiel für "produzierte Schönheit" ist dieses "Zeitschriften-Titel-Mädchen". Durch einige Klicks wird aus der Titel-Schönheit ein normales, hübschen Mädchen.

Und noch ein paar Links zu weiteren Beispielen.
(via march u.a.)

Technorati Tags:

Labels:

2006-09-10

100 Fragen an 112 Prominente

Am 9. September versammelten sich in Berlin auf dem Bebelplatz 112 Prominente an einem runden Tisch um 100 Fragen zu beantworten. Fragen wie "Hängt unser Reichtum davon ab, dass die Menschen in der Dritten Welt arm sind?", "Fördert wirtschaftliche Globalisierung Demokratie oder festigt sie Diktaturen?", "Gibt es etwas besseres als Demokratie?", "Welche Religion hat Gott?" und "Was die drei wichtigsten Werte sind, die man seinem Kind vermitteln sollte?".
Dieses wie ich finde spannende Event kann man sich per Stream auf droppingknowledge.org anschauen.

Technorati Tags:

Labels:

2006-06-19

Warum ich sie doch mag

Ich habe gedacht, dass ich sie einfach nicht mag. Bis gestern konnte ich mich auch noch nicht so richtig für sie begeistern. Über wen rede ich eigentlich? Eine Frau? Nein. Meine Brille? Nein. Ich rede natürlich über die Fußball-Weltmeisterschaft bzw. den FIFA World Cup Germany 2006. *schalalala*
Ich mag ja kein Fußball. Und ich bin auch kein "Deutschland-Fan". Deutschland-Spiele mit einen Haufen Deutscher zu gucken reizt mich nur minimal.
Aber gestern war ich in Frankfurt. War auf der Fan-Meile. In der offiziellen "public viewing area":

Frankfurt WM

War dort 3 Minuten. Habe das letzte Tor im 'Brasilien - Australien Spiel' auf der schwimmenden Leinwand im Main gesehen. Um mich herum, wie an vielen Ecken in Frankfurt: Brasilianer, Süd-Koreaner, Australier, Japaner, Asiaten, Süd-Amerikaner, Afrikaner, Europäer und dazwischen auch Deutsche. Viele sprachen in fremden Sprachen. Alle feierten irgendwie zusammen. Das hat mir gefallen. Dort würde ich mir auch mal ganze Spiele anschauen und mit denen feiern, die gewinnen und mit denen trauern, die verlieren...

Frankfurt WM

Bevor ich in Frankfurt war, war ich noch in Mainz. Wir haben nämlich zu fünft einen wunderbaren Urlaubstag mit dem Hessenticket verbracht. Anita berichtet schön davon und Coppy hat tolle Bilder.
Und ich habe auch noch einige Bilder bei flickr. Von Mainz und von Frankfurt.

Technorati Tags:

Labels:

2006-05-15

Christenangst in der Türkei

Deutschland Radio berichtet von der Christenangst in der Türkei, da gerade ein Prozess um einen Priestermord beginnt. Sehr erschreckend:
Mutmaßlicher Hintergrund der Tat ist die in der Türkei weit verbreitete Angst vor angeblichen christlichen Missionaren, die das Land unterwandern wollten. Zwar versteht sich die Türkei offiziell als säkulärer Staat, doch bis in die Regierung hinein reicht die Christenangst...

Christliche Literatur in türkischer Sprache habe in der Kirche in Trabzon ausgelegen, entsetzte sich die türkische Presse nach dem Mord an Andrea Santoro. Nicht, dass Mission in der Türkei gesetzlich verboten wäre - durchaus nicht. Dass der Fund von türkischsprachigen Katechismen in einer katholischen Kirche in der Türkei dennoch als "mildernder Umstand" im Mordfall an dem italienischen Priester gesehen wird, das erschreckt selbst langjährige Beobachter...
Lest den ganzen Artikel.

Technorati Tags:

Labels: ,

2006-03-20

Unterrichtsnotizen: Die Soziologie der Spiritualität

Letzte Woche kam unser Dogmatik Prolegomena-Dozent Thorsten Dietz von einer Tagung für evangelische Pfarrer zum Thema "Spiritualität" wieder. Er hatte viel spannendes zu berichten und nannte uns auch einige Thesen zur "Soziologie der Spiritualität" vom Soziologie Prof. Hubert Knoblauch. Hier ein paar davon:
  • Zuwachs von Religiosität am Rande und außerhalb der etablierten religiösen Organisationen.
  • Erfahrungsorientierung
  • Opposition gegen Organisation
  • schwache Dogmatisierung und Theoretisierung
  • kulturelle Individualisierung und Autonomie
  • "Ganzheitlichkeit" mit Bezug auf gesellschaftliche Differenzierung
Die Frage, die mir dabei kam: Ist Emerging Church die Antwort darauf oder einfach ein Teil des Beobachteten?

Technorati Tags:

Labels: ,

2006-03-08

Kenia spendet für Deutschland

Mein Vater erzählte mir eben am Telefon, dass in der Zeitung stand, dass ein Krankenhaus in Kenia 300kg Kaffee und Tee an Hartz-4-Empfänger in Berlin gespendet hat.
Kurios. Da gehe ich nach Kenia "zu den Armen" und diese "Armen" spenden Lebensmittel nach Deutschland.
Weitere Infos dazu im Spiegel-Online-Artikel.

Technorati Tags:

Labels: ,

2006-03-04

DRM und Kopierschutz

Dinge, die ich nicht mag: Digital Rights Management (DRM) bei Musik und so und Kopierschutz bei DVDs und Audio-CDs (wobei kopiergeschützte CDs laut Wikipedia im strengen Sinne gar keine Audio-CDs sein können, da sie dem Red-Book Standard nicht entsprechen).
Ich kaufe prinzipiell keine CDs mit Kopierschutz. Denn was habe ich, als jemand der Musik fast nur am Computer oder mit Plattenspieler hört, von CDs, die mein Computer gar nicht abspielen kann?
Auch DRM finde ich problematisch. Im neuen De:Bug Wiki, steht ein sehr schöner Text, den ich gerade kopiert habe und jetzt hier einfüge:
Stellt euch vor ihr kauft ne Tüte Milch. Und in der Tüte (oder der Milch, oder beidem) wäre DRM drin. Dann wären folgende Szenarios vorstellbar, die zum Teil im 284 Seiten starken EULA (Enduserlicenceagreement) der Milch erklärt werden (aber bestimmt nicht alle, und zu mindestens 99% in einer schwer lesbaren Sprache genannt "Legalese" verfasst sind). Sind die Einkaufstüten ausgepackt lässt sich die Milch nicht in den Kühlschrank stellen da sie nur zum direkten Verzehr lizensiert ist. (RFID-Chips in Tüte sowie Kühlschrank verhindern Öffnen der Tür). Ein Glücksfall, denn die Ruhe der Milchtüte im kühlenden Dunkel ist nur eine scheinbare. Ist sie erst mal drin, telefoniert die Milch normalerweise nach Hause (z.B. mit Campinasoft.com). Das Update deines Konsumentenprofils beim Milchheimatprovider führt zu einer unüberschaubaren Kaskade von Informationsflüssen. Deine Krankenkasse könnte erfahren, dass du schon wieder Vollmilch gekauft hast und deinen Lowfat-Bonus streichen. Ganz abgesehen mal davon, dass die Tür deines Kühlschranks für andere Firmen von nun ab für immer geschlossen sein könnte, weshalb der Trend auch zum Drittkühlschrank geht. Und sie telefoniert nicht alleine. Verfeindete Firmenkonglomerate in deinem Kühlschrank könnten versuchen die artfremden Codes deiner Milch an ihre jeweilige Franchising Enklave zu übermitteln und dich sowohl mit Spam als auch Bundlepreisen in Zukunft zu knebeln. Und sie telefoniert nicht nur einmal. Sondern ständig. Alleingelassene Milchtüten im Kühlschrank sind nicht selten Ursache einer durch die Aufsichts Amt Task Force eingetretenen Wohnungstür. Zu geringer Milchkonsum kann auch dazu führen, dass ursächlich Kuh-Euter destimuliert werden, wodurch du zum möglichen Ziel der nächsten Aktion einer Kuhwellnessschutzgewerkschaft (Subzweig der IRA) werden könntest. Gut, wir nehmen an, du willst den schlabbrigen Kälberlab auch trinken. Die Herstellung von Milchreis nicht remix-lizenzfreier Firmen dürfte dir aber auch echte Schwierigkeiten bereiten. (Und du denkst die haben dir das Gas abgedreht). Rein ins Glas, runter damit, Umwandeln in Energie, Knochenbau usw. Denkste. Deine Milch beinhaltet auch auf nahmolekularer Ebene sogenannte Nano-DRM, die das wertvolle Calcium zum Knochenaufbau leider nur mittels eines Freischaltungsenzyms (19,99 Euro pro Monat) wirken lässt. Doch sei getröstet Konsumentenkalb, wenigstens gibts dafür einen Bonusklingelton beim nächsten Sexshopbesuch in Elsterwerda. Und dann weisst du auch wieder warum dir all das wie ein Lied aus vergangenen Tagen vorkommt.
(Quelle: De:Bug Wiki: DRM, 2006-03-04)

Technorati Tags:

Labels:

2006-02-07

Evolution vs. Glaube?

In der letzten Zeit wird immer wieder und immer mehr über Evolution, Kreationismus, Schöpfung, Glaube in den Medien, aber auch in Tabor, diskutiert (gut die letzten Tage mehr über Karikaturen...). Das ist mal wieder ein Thema, wo ich (noch) keine endgültige Meinung habe. Aber auch ein Thema, bei dem ich denke, dass davon nicht der Glaube abhängt.
Dabei gibt es einige Punkte, die ich glaube, von denen ich hunderprozentig sicher bin, dass sie wahr sind:
  • Es gibt einen Schöpfer.
  • Gott (der Gott der Bibel) ist dieser Schöpfer.
  • Gott hat die Welt geplant und gewollt.
  • Gott hat die Menschen geplant und gewollt.
  • Gott hat mich geplant und gewollt.
  • Gott steht über seiner Schöpfung.
  • Gott kann in diese Schöpfung eingreifen.
  • Gott möchte Kontakt zu den Menschen.
  • Wir können eine persönliche Beziehung mit Gott haben.
Das "Wie" dieser Schöpfung werde ich in diesem Leben nie hunderprozentig wissen können. Aber das ist mir eigentlich auch relativ egal.

Kategorien/Tags: , , ,

Labels: ,

2006-01-29

Happy Chinese New Year!

To all my friends in Taiwan:

Happy Chinese New Year!

I'm sorry...
I have no red envelopes for you...
but...
I miss you!

An die deutschen Leser:
Heute ist das chinesische Neujahrsfest, der höchste Feiertag in Taiwan.

Kategorien/Tags:

Labels:

2006-01-15

Moby über Homosexualität und Abtreibung

Moby (der wohl erfolgreichste "elektronische" Musiker der USA) schreibt in seinem Journal darüber, wie viele Christen mit dem Themen Homosexualität und Abtreibung umgehen. Ich habe mir zu beiden Themen noch nicht so viele Gedanken gemacht, das werde ich noch früh genug im Rahmen des Studiums. Was ich weiß ist, dass Moby recht hat, dass Jesus nie darüber gesprochen hat; es aber viele Themen gibt, über die Jesus gesprochen hat, die aber von vielen Christen weit weniger ernst genommen werden (Habgier, Reichtum, praktische Nächsten- und Feindesliebe, übertriebene Gesetzlichkeit usw.).
Lest hier Mobys Gedanken dazu.

Außerdem zitiert Jordan Cooper hier Gedanken zum Thema.

Technorati Tags:

Labels: ,

2006-01-05

101: 2006


Ich hab's bisher noch nicht getan, also jetzt:
Frohes neues 2006!
Auf dem Bild seht ihr Taipei 101, das höchste Haus der Welt. Vor 2 Jahren habe ich direkt davor, auf der größten Silvesterparty Asiens (auf der fast kein Alkohol konsumiert wurde), gefeiert. Damals waren die oberen 97 Stockwerke des Taipei 101 noch nicht eröffnet. Damals gab es auch eine besondere Beleuchtung des 101, die aber noch nicht einmal mit der heutigen Standard-Beleuchtung mithalten kann. Damals war noch keine fette Bravia-Werbung zu sehen. Damals...
Der Bravia-Spot ist außerdem meine Werbung des Jahres. Was mich daran erinnert, dass ich dringend meine Jahrescharts mal veröffentlichen sollte. Morgen.
Ein Video vom 101-Feuerwerk gibt's hier zu sehen.

Kategorien/Tags: , , ,

Labels:

2006-01-04

fluter: Moral

fluter ist das Magazin der Bundeszentrale für politische Bildung. Jedes der Hefte, die man kostenlos abonnieren kann, behandelt ein Thema. Das aktuelle Heft ist das "Moral-Heft". Im Moment ist das meine spannenste Lektüre. Artikel und Interviews zu Themen wie Folter, Abtreibung, Behinderung, Arbeit, Fähigkeit zur Graumsamkeit sind meistens recht persönlich und zum weiteren Nachdenken anregend. Zum Beispiel die letzten Sätze eines Berichtes einer jungen Frau:
Im Verlauf der zweiten Schwangerschaft habe ich wohl erst richtig begriffen, was eine Abtreibung bedeutet - bei jedem Blick auf ein neues Ultraschallbild. Ich würde es nie wieder tun. Trotzdem war es die richtige Entscheidung - damals.

Bei fluter arbeiten auch ein paar Leute vom ehemaligen jetzt-Magazin der Süddeutschen Zeitung mit. Das merkt man dem auch an, so dass Neon nicht der einzige jetzt-Nachfolger ist.
Viele spannende Texte und mehr (Abo...) findet man auf fluter.de.
Jetzt noch ein paar Fragen von Max Frisch, die den Einstieg des Heftes bilden:
1. Wenn Sie die Macht hätten zu befehlen, was Ihnen heute richtig scheint, würden Sie es befehlen gegen den Widerspruch der Mehrheit? Ja oder Nein.
2. Warum nicht, wenn es Ihnen richtig scheint?
4. Wenn Sie jemand in einer unheilbaren Krankheit wissen: Machen Sie ihm dann Hoffnungen, die Sie selber als Trug erkennen?
5. Was tun Sie für Geld nicht?
6. Halten Sie sich für einen guten Freund?
11. Warum schenken Sie gerne?

Kategorien/Tags: ,

Labels: